Sonntag, 16. Oktober 2011

Rugby World Cup Viertelfinale im Eden Park

Eden Park
Sonntag war es dann endlich soweit Rugby World Cup Viertelfinale zwischen Neuseeland und Argentinien und Ich war dabei. Ausgestattet mit All Blacks Trikot, Schal und das ganze Gesicht bemalt hab ich mich auf den Fan Trail begeben, der ein Weg vom Zentrum bis zum Eden Park Stadium ist, an dem einige Musiker und andere Attraktionen zu finden sind. Im Stadion war die Athmosphare super und ich richtig Gänsehaut bekommen als die All Blacks ihren Haka gemacht haben, ein Tanz der Maori den die Neuseeländer vor jedem Spiel machen. Nach einem spannenden Spiel haben die Neuseeländer dann doch deutlich gewonnen und spielen im Halbfinale gegen Australien.

Haka

Haka

Ich auf dem Fan Trail

Das erste Mal Krank

Blick von der Fähre auf Auckland
Zu aller erst Ich hab mich entschieden ab jetzt nur noch die Sachen zu schreiben, die wirklich interessant sind. So habt ihr weniger uninteressante Sachen zulesen und bei mir steigt die Motivation etwas zuposten =) Wenn also mal ganze Tage fehlen, dann wundert euch nicht, Ich hab einfach nichts tolles erlebt (Ich hoffe zwar, dass das nicht alzu häufig vorkommt aber man weiß ja nie...).
Halfmoon Bay
Los gehts: Dienstag hab ich dann also mein Auto in die Werkstatt gebracht und den restlichen Tag ind er Stadt verbracht. Auf dem Weg in die Stadt war Ich zum ersten Mal in meinem Leben mitten in einer Verfolgungsjagd. Zwei Mal ist ein Auto mit schwarz gekleideten Männern auf der falschen Straßenseite gefolgt von einem Polizeiwagen an mir vorbei gerauscht bis die Polizei sie dann im Supermarktparkplatz geschnappt haben. Abends als Ich dann wieder nach Hause fahren wollte, ohne Auto, da das ja in der Werkstatt war, ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen. Als ich mit der Fähre bei Beachland angekommen bin musste ich mit Schrecken feststellen, dass ich ja nach Bucklands Beach musste und nicht nach Beachland. Tja deswegen musste ich leider wieder nach Auckland zurück um im Sprint, die letzte Fähre nach Bucklands Beach zu erwischen.
Mittwoch und Samstag war ich dann das erste Mal krank und hab ich meiste Zeit im Bett verbacht.
Freitag war ich dann zum ersten Mal mit Dave in seiner Schule, weil es mich interessiert hat was man den so bei Outdoor Education, das Fach, dass er unterrichtet, lernt. Leider hab ich davon nicht viel mitbekommen, weil letzter Schultag vor den Ferien war und er mit all seinen Klassen Spiele gespielt hat, was auch recht lustig war wie man sieht:

Montag, 10. Oktober 2011

3 Tag wandern

3 Tage, die ich für längeres erstmal nicht vergessen werde und meine Knie wahrscheinlich auch nicht...
die ganze Truppe kurz vor der Tour
Am Samstag früh gings dann also los zusammen mit David Mason (Lehrer), bei dem ich auch schon die Nacht verbracht hatte, fuhren wir zur Schule von wo aus es los gehen sollte. Nachdem alle restlichen 6 eingetroffen waren gings dann los Richtung Peninsula südöstlich von Auckland. Ab in den Bush, wie die Neuseeländern fast ihre ganzen Wälder nennen. Zuerst liefen wir auf einem ganz normalen Wanderweg aber schon bald darauf sind wir links abgebogen in einen nicht so normalen Wanderweg.
unser Camp am Morgen - schon ohne Plane
Von da an gings 3 Stunden fast nur bergauf mit einigen, meinem Gefühl  nach zuvielen Kletterpassagen - mit einem voll gepackten Rucksack für 3 Tage nicht der größte Spaß -  bis wir endlich das Camp erreicht haben, wo wir zwei Planen gespannt haben um uns vor dem einsetzenden Regen zuschützen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen den restlichen Nachmittag im Camp zu bleiben um mich auszuruhen statt mit zum Geocaching zugehn. Aber nein Katharina ist trotzdem mit und spätestens nach einer Stunde hab ichs auch schon wieder bereut, den diesmal haben wir überhaupt keinen Wanderweg benützt sondern sind gleich quer durch den Bush gelaufen und genau so stell ich mir den Jungel vor. Spätestens nach 5 Minuten hab ich mich nicht mehr darum gekümmert ob ich mir nun die Hände schmutzig mach oder mich irgendwo schneide oder meine Hose nass und dreckig wird, ich war einfach nur damit beschäftigt einen Fuß vor den anderen zusetzen. Abends um 8 sind wir dann im stockdunkeln wieder im Camp zurück gewesen und sind nach einer willkommenen Stärkung ins Bett gefallen, zumindest Ich. Am nächsten Morgen nach einer nicht ganz so angenhemen Nacht bei Dauerregen und heftigem Wind gings dann weiter zum Hut (einer Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer, die einer sehr einfachen Jugenherberge ähnelt). Am Ende dieser 4 stündigen Tour war ich wirklich richtig fertig und meine Knie protestierten bei jeder Beugung, aber es hatte sich gelohnt, denn die Landschaft und die Ausblicke von den Gipfeln der Berge waren fantastisch. Das/Der Hut in dem wir die Nacht dann verbrachten kamm mir vor wie ein 10 Sterne Hotel. Abends haben wir dann gegrillt und Spiele gespielt, Ich hab Jungel Speed ausgepackt und sie haben es geliebt...
unser "Weg"
Am nächsten Tag wollten wir eiegtnlich noch ca. 50 min. auf einen Gipfel laufen (The Pinnacles), von dem man einen traumhaften Blick haben soll. Aber leider war wie schon das ganze Wochenende schlechtes Wetter und es hätte sich nicht gelohnt. Deswegen haben wirs dann ruhig angehn lassen und sind um ca. halb 1 Richtung Auto gelaufen. Der Weg war im gegensatz zum Rest Kindergarten und so kammen wir nach ca. 2 Stunden am Auto an. Im Auto hat es gestunken wie im Kuhstall, wirklich ekelhaft. Zum "waschen" sind wir dann noch in die Hot Springs gefahren, die auf dem Weg lagen. Wieder zu Hause bei David haben wir dann noch was gegessen und ich bin schlafen gegangen.
Fazzit des Wochenendes: Ich glaub ich mach das jetzt öfters...
                                         Aber vielleicht fang ich des nächste Mal

                                         nicht gleich mit dem schwersten an




unser "Weg"

das meinte ich mit toller Aussicht
 http://oedphotos.org.nz/gallery/main.php?g2_itemId=7254    ein paar mehr Fotos von unserem Trip

Viel zutun die Woche...

Stadtzentrum vom der Brücke aus
Von Dienstag bis Freitag hab ich teils meinen Van mit allerlei Sachen ausgestattet, die ich brauchen werde, und teils mich auf den Trip am Wochenende vorbereitet. Den dieses Wochenende gehe ich mit einer Gruppe Jugendlichen und einem Outdoor Education Lehrer, den ich über Couchsurfen kenn, auf eine dreitägige Wandertour. Nur am Mittwoch hab ich etwas anderes gemacht und zwar war ich auf einer kostenlosen Stadttour von so einem Reiseunternehmen. Mit dem Bus sind wir die meisten touristen Attraktionen der Stadt abgefahren, wobei ich die meisten schon kannte, und haben beim Skytower gestopt, wo eine so eine Art schnelles Abseilen vom Tower gewonnen hat. So um ca. 2 Uhr sind wir dann in einen Pub gefahren und haben eine kostenlose Bierprobe gemacht - hmm lecker wo ich doch Bier so gern mag... - und danach gings weiter zu meinem Höhepunkt: Wir sind die Harbour Bridge entlang gelaufen (was sonst $20 kostet), wobei man einen super Blick auf die Stadt hatte und am Ende sind wir bei der Zuschauerplatform für Bungy Jumping angekommen. Wir hatten Glück und es sind gerade ein paar gesprungen und wir hatten noch größeres Glück, weil während wir da grad so standen und denen zu geschaut haben sind plötzlich unter uns Delphine aufgetaucht.

Paddy du musst da hin zusammen mit einem anderen Sticker =) 


Harbour Bridge Bungy Jump
Am Abend hab ich mich dann noch mit einer anderen Deutschen verarbredet nochmal auf den Mt. Eden hoch zulaufen um von dort aus, den wirklich fantastischen Sonnenuntergang anzuschaun.



Gesucht - Gefunden

Heute waren wir dann also auf dem Carmarket und ich hab einen Van gefunden, der mir gefällt einen Mazda E200 Baujahr 1989 (extra für dich meine Schwesterherz =)). Nach langen Warten und zahlreichen Versuchen von Autohändlern - und ich bin mir fast sicher, dass das Autoschieber warn so wie aussahen - uns ein Auto zu verkaufen kamen dann 4 Mädels mit meinem neuen Van =)
Leider konnte ich den Van nicht gleich mitnehmen, weil das System meiner Bank leider in ganz Neuseeland an diesem Tag zusammen gebrochen war. Tja kann man nichts machen und so hab ich den Wagen, dann erst am nächsten Tag bekommen und hab gleich meine erste Fahrt vom Stadtzentrum raus zum Mt. Eden gemacht. Ich war überrascht links zufahrn und auf der anderen Seite zusitzen und auch mit links zuschalten ist gar nicht so schwer. (Fotos werden nachgeliefert)
War Memorial Musuem

Am Nachmittag hab ich mich dann nochmal in die Stadt aufgemacht und bin so eine Art Museums Weg gelaufen, den ich aus einem Stadtführer hatte. Vorbei an mehrer historischen Gebäuden und quer durch den St. Albert Park, der wirklich idylisch ist mit seinen kleinen Wegen und einem kleinen botanischen Garten.

Teich im St. Alberts Park

Rugby Feld - Botanischer Garten

Botanischer Garten

Botanischer Garten

Suche nach einem passenden Van...

Nachdem ich mich entschlossen hatte Neuseeland auf 4 Rädern zuerkunden brauchte ich nur noch die passenden 4 Räder die mich 1 Jahr durch ganz Neuseeland begleiten sollten. Die ersten vier die mich bei meinem Hostel traffen waren es nicht, den der Kerl der das Auto verkaufen wollte hatte es nur 2 Wochen gehabt und wollte es jetzt schon wieder verkaufen, was uns (Ryan - aus Californien - den ich im Hostel kennen gelernt hab) etwas merkwürdig vorgekommen ist und wir haben deshalb beschlossen lieber morgen/Sonntag auf den Carmarket zugehn, um dort nach etwas passendem ausschau zu halten. Den restlichen Nachmittag hab ich dann damit verbracht auf den Mount Eden hoch zulaufen nachdem das Stadtviertel, indem mein Hostel ist benannt ist. Dieser Mt. Eden ist/war ein Vulkan und ich war echt überrascht wie tief es in der Mitte runter geht.

Ausssicht vom Mt. Eden - Links: Rugby Stadion Eden Park

Krater vom Mt. Eden - ganz untern sieht man zwei Menschen -> er ist wirklich richtig tief

Im Hintergrund das Stadtzentrum von Auckland

Im Vordergrund: der Krater - Im Hintergrund: das Stadtzentrum

Sonntag, 9. Oktober 2011

Endlich wieder Neuigkeiten!!!

So nach langer Wartezeit nun wieder einige Neuigkeiten von mir. Ich versuch in Zukunft regelmäßiger zuschreiben, damit ich nicht immer so viel auf einmal schreiben muss und ihr lesen. Aber wie ich mich kenn klappt das sowieso nicht =)

Also dann starten wir mal:

Donnerstag, den 22.09 lassen wir mal weg, weil da hab ich die größte Zeit damit verbracht diesen Blog zuschreiben. Am Freitag hab ich mich dann aber wieder aus dem Hostel getraut und zwar bei strahlender Sonne. Ich hab mich auf den Weg zum One Tree Hill gemacht, der eine heilige Stätte für die Ureinwohner (Maori) von Neuseeland ist. Früher stand dort nur ein einziger Baum aber heut steht dort als Erinnerung nur noch ein Obilisk. Angekommen am Fuß des "Hügels" dachte ich, dass nicht viele Besucher da sind, weil der Parkplatz so leer war. Aber als ich dann oben angekommen bin hab ich gesehn, dass ich mich getäuscht hab, die sind nähmlich nicht die 20 Minuten hoch gelaufen sondern sind schön bequem in ihrem Auto sitzen geblieben. Von wegen aktive Neuseeländer...
Ich hab dann nach meiner kleinen Wanderung vom Hostel hoch auf den Berg (immerhin 2 Stunden) die Aussicht und mein mit gebrachtest Mittagessen genossen, bevor ich wieder den ganzen Weg quer durch die Stadt heim gelaufen bin.

Schafe auf dem One Tree Hill - Im Hintergrund: Auckland und die Vulkaninsel Rangitoto
Blick vom Fuße des One Tree Hills hoch zum Obilisk